Ja. Ja sagen. Ja sagen, zu dem, was kommt. Und ja sagen. Zu dem,
was wieder gehen will. Und Pausen
wagen. Zwischen A- und B-sagen. Und nach B womöglich

"Kommt Zeit, kommt Rad", sagte sich der Herr. Er sagte es zu sich selbst. War ja sonst keiner da.

In letzter Zeit ergiessen sich Popolisten oft in gedanklicher Diaerrhoe. Ihr Dünnpfiff besteht zwar hauptsächlich aus warmer, gärender Luft, aber die Erfahrung hat gezeigt, dass sie die Welt mit ziemlich viel Scheisse überziehen können.

Es kam ja eher
überraschend, ausserhalb
der Stadt unterwegs

Die Kartoffeln wachsen
ruhig in der Seele

Vergangene Orte ohne bekannte Gesichter
Bekannte Gesichter ohne erinnerte Namen

Ich schwöre, die Wahrheit zu sagen. Die reine Wahrheit und nichts als die Wahrheit.

Wie wenn es sie geben würde, die reine Wahrheit. Sie ist so rein, wie das Weiss einer Klaviertaste - es klebt das Blut der Elefanten dran.

Die reine Wahrheit ist reingewaschen. Abgekocht, sterilisiert und eingefroren. Gemolken und abgezapft aus dem schwangeren Organismus des Lebens, der durchzogen ist von Säften, von pulsierender Wärme, von Feuchtigkeit und Darmprodukten.

Vor einiger Zeit bin ich auf dem Titelblatt des Magazins wieder mal einem meiner meistverachteten Wörter begegnet: „perfekt“. Allein der Klang verursacht mir Schmerzen im rechten Knie. Es ist mir schleierhaft, wie sich die Abneigung gegen dieses Wort physisch so konkret äussern kann. Wahrscheinlich ist das eines dieser unerklärlichen Dings-Phänomene. Ich sollte das mal untersuchen lassen.

Mein Schreiben war immer
eine Mischung aus Geist
und Schwanz

Vielleicht auch Hoffnung
nicht auf Neubeginn!
Wer beginnt bei Null?!